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PagerDuty und AWS definieren intelligente Operationen neu

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Größe: Mehr als 130.000

Industrie: Software/Technologie

Standort: Seattle, WA

In der heutigen, permanent vernetzten digitalen Welt entscheidet oft die Reaktionsgeschwindigkeit und -kompetenz der Teams darüber, ob es sich um eine kleine Störung oder einen schwerwiegenden Ausfall handelt. Deshalb ist die Partnerschaft zwischen PagerDuty und Amazon Web Services (AWS) ein echter Wendepunkt für den Unternehmensbetrieb. Wir haben uns mit Oliver Myers, dem Leiter der globalen Markteinführung für Amazon Q Business-Anwendungen, unterhalten, um zu erfahren, wie unsere Zusammenarbeit Kunden dabei unterstützt, von reaktiver Fehlerbehebung zu proaktivem, datengestütztem Management überzugehen.

Das Potenzial von Daten mit dem Amazon Q Index erschließen

Im Zentrum dieser Partnerschaft steht der Amazon Q Index, eine neue Funktion, die auf der AWS re:Invent 2024 vorgestellt wurde. Wie Oliver erklärt: „Der Amazon Q Index… definiert Produktivität neu, indem er unabhängigen Softwareanbietern den Zugriff auf Daten innerhalb von Amazon Q-Geschäftsanwendungen ermöglicht, die von mehr als 40 verschiedenen Datenkonnektoren unterstützt werden, um ihre Anwendungen mit Daten aus dem gesamten unternehmensweiten Datenbestand zu erweitern und zu optimieren.“

Für PagerDuty Kunden bedeutet dies, dass die Einsatzkräfte im Falle eines Vorfalls nicht mehr nur auf die Daten in PagerDuty selbst beschränkt sind. Sie können nun auf ein umfassendes Informations-Ökosystem aus Tools wie Confluence, Jira, GitHub und anderen zugreifen – alles an einem Ort. „Endnutzer von PagerDuty Advance können die Ursachen von Problemen schneller ermitteln und Ausfallzeiten deutlich zügiger beheben, was Unternehmen erhebliche Kosten spart“, so Oliver.

Sichere, nahtlose Datenintegration

Sicherheit und Präzision haben bei der Integration von Drittanbieterdaten höchste Priorität. Das „Data Accessor“-Modell von AWS stellt sicher, dass nur verifizierte Partner wie PagerDuty auf Kundendaten zugreifen können – und zwar ausschließlich mit ausdrücklicher Genehmigung. „Nutzer von Amazon Q-Geschäftsanwendungen können den Zugriff auf Informationen aus diesen Anwendungen gewähren“, erklärt Oliver. „Wenn diese Nutzer nun PagerDuty Advance verwenden und Fragen zu Ausfallzeiten oder Runbooks stellen, erhalten sie nicht nur Informationen aus PagerDuty, sondern auch aus anderen Datenquellen wie Confluence, Jira und GitHub. Alle Daten werden zentral in PagerDuty zusammengeführt, was ein effizienteres Arbeiten ermöglicht.“

Generative KI: Die nächste Grenze im Incident-Management

Die Partnerschaft geht über reine Daten hinaus – es geht darum, was Sie damit alles machen können. PagerDuty Advance basiert auf Amazon Bedrock, einem vollständig verwalteten Service, der über eine einzige API eine Auswahl leistungsstarker Foundation Models (FMs) führender KI-Unternehmen bietet. So können Incident-Responder große Sprachmodelle nutzen, um sofort Antworten, Zusammenfassungen und Empfehlungen zu erhalten – alles unterstützt durch modernste KI-Technologie.

„Daten sind der Schlüssel zu effizienter Nutzung von Gen AI“, sagt Oliver. „Und jetzt ergänzen wir PagerDuty Advance mit einer Vielzahl von Datenquellen, die die Funktionalität des Produkts verbessern und gleichzeitig die Effizienz für den Endnutzer steigern.“

Von reaktiven zu proaktiven Abläufen

Das wohl spannendste Ergebnis dieser Partnerschaft ist der Wandel von reaktivem zu proaktivem Handeln. Dank des Zugriffs auf historische Daten und kontextreiche Erkenntnisse können Teams Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie sich verschärfen. „Der Amazon Q-Index ermöglicht PagerDuty den Zugriff auf unternehmensweite Daten und deren Integration über mehr als 40 verschiedene Datenkonnektoren. So werden die Anwendungen mit umfassenden Geschäftsinformationen angereichert“, erklärt Oliver. Diese Integration erlaubt es PagerDuty Advance Nutzern, auf eine breitere Wissensbasis mit Informationen aus verschiedenen Unternehmensdatenquellen zurückzugreifen und dadurch fundiertere und effizientere Maßnahmen zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle zu ergreifen. Durch diesen verbesserten Datenzugriff können Nutzer die Ursachenanalyse beschleunigen und Ausfallzeiten reduzieren, was Unternehmen erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht.

Eine Partnerschaft, die auf Menschen und Innovation basiert

Die Technologie ist zwar beeindruckend, doch Oliver betont, dass der Erfolg der Partnerschaft auch den Menschen dahinter zu verdanken ist. „Eines meiner Lieblingsdinge an PagerDuty sind die Menschen. Ich hatte die Möglichkeit, mit verschiedenen Ansprechpartnern bei PagerDuty zusammenzuarbeiten, und das war eine fantastische Erfahrung. Sie sind sehr kundenorientiert und versuchen, die Probleme von IT-Experten im Krisenmanagement auf skalierbare Weise zu lösen.“

Wichtigste Erkenntnisse
  • Der Amazon Q-Index vereint Daten aus mehr als 40 Unternehmensquellen und stellt sie in PagerDuty Advance für eine schnellere und intelligentere Reaktion auf Sicherheitsvorfälle zur Verfügung.
  • Die Integration mit höchster Sicherheitsorientierung gewährleistet, dass nur verifizierte Partner wie PagerDuty und auch nur mit ausdrücklicher Genehmigung auf Kundendaten zugreifen können.
  • Generative KI über Amazon Bedrock ermöglicht sofortige Antworten, Zusammenfassungen und Empfehlungen und hilft Teams so, Vorfälle schneller zu lösen.
  • Proaktive Einsätze sind nun möglich, da PagerDuty Advance historische Zusammenhänge aufzeigen und Teams bei der Vorbereitung auf zukünftige Vorfälle unterstützen kann.
  • Eine Partnerschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht: Sowohl AWS als auch PagerDuty setzen sich für den Erfolg ihrer Kunden und für Innovation ein.

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