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Wie KI dazu beigetragen hat, das Mentoring-Programm bei PagerDuty zu verbessern

von Erinne Arias 3. Oktober 2025 | 3 Minuten Lesezeit

Bei PagerDuty ist Mentoring mehr als nur ein Programm – es ist eine Investition in unsere Mitarbeitenden, ein Weg, Gemeinschaft zu schaffen und Wachstum im gesamten Unternehmen zu fördern. Für Elevate, unsere Mitarbeitergruppe (Employee Resource Group, ERG), die sich der beruflichen Weiterentwicklung von Frauen widmet, war Mentoring schon immer ein zentraler Bestandteil. Die Durchführung eines globalen Programms für über 140 Mitarbeitende aus verschiedenen Funktionen und Zeitzonen brachte jedoch einige Herausforderungen mit sich.

In den letzten Jahren war die Zuordnung von Mentoren und Mentees ein einwöchiger, manueller Prozess, der für vier bis fünf unserer ERG-Leiter insgesamt 18 bis 20 Stunden in Anspruch nahm. Dazu gehörte das Abrufen von Daten aus unserem HRIS-System, unserem internen Mitarbeiterverzeichnis und unserer Elevate-Zuordnungshistorie, das manuelle Prüfen der Managementebenen und die regionsübergreifende Koordination. Es funktionierte zwar – war aber langsam, frustrierend und nicht nachhaltig.

Dieses Jahr haben wir beschlossen, etwas anderes auszuprobieren: KI Die

Chloe Taylor, unsere Leiterin des Karriereprogramms „Elevate“, integrierte nicht-vertrauliche Mitarbeiterdaten in unser internes KI-System Abacus. Mithilfe gezielter KI-gestützter Vorschläge automatisierte sie den Matching-Prozess. Das System optimierte die Zuordnung anhand der bisherigen Matching-Historie, der Managementebenen, der Zeitzonen, der Präferenzen von Mentor und Mentee sowie der jeweiligen Position – während wir weiterhin die Qualität sicherstellten und Ausnahmen bearbeiteten. Anschließend nutzten wir Abacus, um einen Serienbrief zu erstellen, der automatisch rund 70 E-Mails an die jeweiligen Mentoring-Paare versendete und sie so ihren Mentor vorstellte.

Die Ergebnisse waren bahnbrechend:

  • 60–70% Reduzierung des manuellen Aufwands: Was früher fast 20 Stunden dauerte, dauert jetzt nur noch 4–5 Stunden und wird von zwei Leitern durchgeführt.
  • Schnellere Programmstarts: Wir haben die Bearbeitungszeit von 2 Wochen auf etwa 3 Tage verkürzt, damit das Mentoring schneller beginnen kann.
  • Erfolgreiche Skalierung: Wir haben erfolgreich rund 74 Mentor-Mentee-Paare in unserer globalen Organisation zusammengebracht.
  • Mehr Wirkungspotenzial: Statt Zeit mit Tabellenkalkulationen zu verbringen, konnten wir uns stärker auf das Erlebnis der Teilnehmer und die Steigerung der betrieblichen Effizienz konzentrieren.

Doch für uns geht es hier um mehr als nur Effizienz; es geht darum, Raum für Vernetzung, Eigenverantwortung und Wachstum zu schaffen. Und es ist ein konkretes Beispiel dafür, wie PagerDuty unsere transformative Vision in die Tat umsetzt: Wir beseitigen Hindernisse, die uns ausbremsen, befähigen Teams zu Innovationen und nutzen KI und Automatisierung, um Kapazitäten zu schaffen und Wirkung zu erzielen.

KI hat die menschliche Komponente in unserem Mentoring-Programm nicht ersetzt – sie hat sie verstärkt. Indem Chloe und ich die Abläufe im Hintergrund optimierten, ermöglichten wir es Elevate, das Mentoring-Programm weltweit auszuweiten, bessere Ergebnisse zu erzielen und zu zeigen, was möglich ist, wenn Technologie und Menschen zusammenwirken.

Dies ist erst der Anfang. Bei PagerDuty sucht jedes Team nach Möglichkeiten, KI für Innovationen, Kapazitätserweiterungen und eine größere Wirkung einzusetzen. Andere Mitarbeitergruppen und globale Vernetzungsprogramme, die ihre Partnervermittlungsprozesse optimieren müssen, können von ähnlichen Automatisierungsansätzen profitieren. KI hat unsere Arbeit nicht nur beschleunigt – sie hat die Art und Weise, wie wir Menschen vernetzen und sinnvolle Beziehungen in großem Umfang aufbauen können, grundlegend verändert.