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Fünf zentrale Erkenntnisse aus EDUCAUSE 2025: KI-Einführung im Wandel

von PagerDuty 20. November 2025 | 4 Minuten Lesezeit

Ich bin gerade von der EDUCAUSE-Jahreskonferenz 2025 In Nashville möchte ich Ihnen einige Einblicke in die Zukunft der Campus-IT geben, die von den anwesenden führenden Köpfen der Hochschultechnologie stammen. Jedes Jahr bietet diese Konferenz Technologieanbietern und Hochschulfachleuten die Möglichkeit, sich zu vernetzen und die neuesten Innovationen im Bereich der Hochschultechnologie zu erkunden. Zwei Themen kristallisierten sich dabei als zentrale Prioritäten heraus:

  • Die strategische Integration von KI und ihre Auswirkungen auf die operative Resilienz
  • Die Notwendigkeit, sich an eine sich ständig verändernde Technologielandschaft anzupassen.

Es zeichnet sich ein deutlicher Wandel im Umgang von Bildungseinrichtungen mit Technologieentscheidungen ab. Der Fokus liegt nicht mehr auf der Frage, welche Technologie eingesetzt werden soll, sondern auf der Förderung des gemeinsamen Willens und dem Aufbau individueller Kompetenzen, die für deren effektive Nutzung notwendig sind. Jede IT-Leitung im Hochschulbereich sollte diese fünf zentralen Erkenntnisse bei der Planung für das kommende Jahr berücksichtigen.

Für operative Effizienz ist ein Übergang von reaktivem zu proaktivem Handeln erforderlich.

Die Studierenden von heute sind Digital Natives und erwarten von ihren Universitätssystemen die gleichen reibungslosen Abläufe wie von Apps für Endverbraucher. Wenn die Registrierung ausfällt oder die Portale für Studienfinanzierung träge sind, vergleichen Studierende die Erfahrung nicht mit dem Angebot anderer Hochschulen, sondern mit jeder anderen App, die sie täglich nutzen.

Um ein positives Nutzererlebnis zu gewährleisten, stellen IT-Teams im Hochschulbereich von reaktiver Störungsbehebung auf proaktives Betriebsmanagement um. Viele Teams nutzen Daten für Szenariomodellierung, Prognosen und Vorhersagen, um die institutionelle Agilität zu stärken. Sie setzen KI ein, um Probleme vorherzusehen, bevor diese Studierende und Lehrende beeinträchtigen.

Die Einführung von KI muss Innovation und Sicherheit in Einklang bringen.

Die Befähigung von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden zum kritischen und sicheren Umgang mit KI-Werkzeugen ist für die meisten Universitäten mittlerweile eine strategische Priorität. 99,4 % der Hochschulbildung Institutionen betrachten KI als entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit; daher müssen sie auch Wissensmanagementpraktiken implementieren, die KI-Risiken durch angemessene Datenverwaltung, Datenschutz und Ethikprogramme mindern.

Die Herausforderung für Hochschulen besteht nicht darin, ob sie KI einführen sollen, sondern darin, wie sie dies verantwortungsvoll tun und gleichzeitig die technischen Kompetenzen vermitteln können, die Studierende für den Eintritt in die zukünftige Arbeitswelt benötigen.

Für den Erfolg ist eine datenzentrierte Kultur erforderlich.

Institutionen setzen verstärkt auf eine datenzentrierte Kultur, um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen. Sie verbessern den Datenzugriff und die Interoperabilität innerhalb ihrer Systeme, wodurch sie die Daten besser nutzen können, um Ausgabenmuster, Einschreibungstrends und Kosteneinsparungspotenziale zu verstehen. Doch Analysetools allein reichen nicht aus.

Viele Universitäten nennen fehlende Kompetenzen und Ressourcen als Hindernisse für die Einführung von KI und unterstreichen damit die entscheidende Bedeutung der Talentförderung. Der Erfolg der KI-Einführung hängt maßgeblich von der Fähigkeit der Hochschulen ab, ihre Entscheidungsträger professionell weiterzubilden und zu befähigen, die Erkenntnisse aus diesen Tools zu interpretieren und entsprechend zu handeln.

Die Einführung eines Werkzeugs wie KI reicht nicht aus. Viele Universitäten setzen daher verstärkt auf den Aufbau robuster Dateninfrastrukturen und die Gewinnung von Fachkräften für die Verwaltung ihrer Datennetzwerke.

Messbare Technologieinvestitionen erfordern einen klaren ROI.

Um bessere Investitionsentscheidungen im Technologiebereich zu treffen – oder eben nicht zu investieren – ist eine klare Bewertung von Kosten, ROI und bestehenden Systemen unerlässlich. Da die Behebung von Störungen durchschnittlich fast drei Stunden dauert und Ausfallzeiten 4.537 US-Dollar pro Minute kosten, kann ein einziger Ausfall zu Verlusten in Höhe von fast … führen. 800.000 US-Dollar Die

Die Institutionen nehmen dies zur Kenntnis und viele rechnen die Kosten eines reaktiven Ansatzes – Burnout der Mitarbeiter und Überstundenkosten – gegen die Zeitersparnis durch Technologieinvestitionen ab.

KI-gestützte Effizienzsteigerungen ermöglichen es IT-Teams, Innovationen voranzutreiben.

Künstliche Intelligenz verschafft IT-Teams an Universitäten mehr Zeit. Wenn agentenbasierte KI komplexe Systeme intelligent verwalten, Probleme vorhersagen und routinemäßige Wartungsarbeiten automatisieren kann, können sich die Mitarbeitenden auf geschäftskritische Innovationen konzentrieren, anstatt ständig Probleme zu beheben. Sie müssen sich nicht mehr mit administrativen Aufgaben befassen, sondern können Innovationen vorantreiben, die Studierenden und Lehrenden gleichermaßen ein besseres Erlebnis bieten.

Blicken wir nach vorn

Hochschulen sehen sich einem ständigen Wandel gegenüber, doch sie bleiben widerstandsfähige Organisationen. Jetzt gilt es, ihre Stärken weiter auszubauen. Diese Widerstandsfähigkeit entsteht durch die richtige Verknüpfung – zwischen Menschen und Technologie, zwischen strategischer Vision und praktischer Umsetzung sowie zwischen institutionellem Willen und individueller Kompetenzentwicklung.

Die Institutionen, die sich durchsetzen werden, sind nicht diejenigen mit der meisten Technologie, sondern diejenigen, die ihre Mitarbeiter am effektivsten befähigen, Technologie strategisch einzusetzen und gleichzeitig angesichts ständiger Veränderungen die operative Widerstandsfähigkeit zu bewahren.

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